Kinder stark machen – aus aktuellem Anlass

Sifu Thomas Wollscheid
Neuigkeit
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Der Fall „White Tiger“ hat viele Eltern erschüttert:

Ein 20-Jähriger pädophiler Sadist wurde Mitte Juni in Hamburg festgenommen.

Offiziellen Angaben zufolge hat er Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren über das Internet manipuliert und gezielt zu Selbstverletzungen oder Suizid gedrängt. Die Taten erfolgten aus sexueller Motivation. Die betroffenen Kinder stammen aus Deutschland, England, Kanada und den USA. In mindestens zwei Fällen führten die Bedrängungen zu versuchten oder vollzogenen Suiziden. 

Warum Wachsamkeit so wichtig ist

Täter im Netz nutzen das Bedürfnis von Kindern nach Anerkennung und Freundschaft aus. Sie bauen Vertrauen auf, geben sich als Gleichaltrige aus und beginnen dann, Forderungen zu stellen. 

Folgen für Kinder: Angst, Scham, Isolation. 

Was Eltern tun können 

  • Offene Gespräche führen: Regelmäßig nach Online-Aktivitäten fragen, ohne Schuldgefühle zu erzeugen.
  • Schuld klar zuordnen: Verantwortung liegt immer beim Täter.
  • Klare Regeln setzen: Profile privat, Direktnachrichten (DMs) nur von Freunden, keine Fotos an Fremde.
  • Notfall-Codewort vereinbaren: Kind signalisiert damit sofort: „Ich brauche Hilfe.“ 

Wie wir im Training unterstützen

Kinder lernen am besten durch praktisches Üben. In unseren Kursen setzen wir auf altersgerechte Rollenspiele, in denen Kinder: 

  • Laut und klar „Nein“ sagen
  • Grenzen erkennen und setzen
  • Hilfe holen, ohne Angst zu haben 

So erleben Kinder, dass sie stark sind und nicht allein. Dieses Selbstvertrauen überträgt sich auf Schule, Verein und Online-Kontakte. 

Mut statt Angst 

Der „White-Tiger“-Fall zeigt, dass Wachsamkeit nötig ist. Noch wichtiger ist jedoch, Kindern Mut und Selbstvertrauen zu vermitteln. Angst allein schützt nicht – Klarheit und Handlungskompetenz schon. 

Wir Erwachsene können viel dazu beitragen: durch offene Gespräche, klare Regeln und Räume, in denen Kinder üben dürfen, stark zu sein. Genau das möchten wir in unseren Kursen Schritt für Schritt vermitteln. 

Wir sind für Euch da

Wenn Du Fragen hast oder Unterstützung brauchst, stehen wir Dir jederzeit zur Verfügung.
Du kannst uns direkt kontaktieren – wir beraten Dich gern und helfen, Dein Kind zu schützen.

Wichtige Anlaufstellen

  • Polizei: 110
  • TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222
  • Nummer gegen Kummer: 116 111 (Kinder & Jugendliche) / 0800 111 0 550 (Eltern)
  • krisenchat.de: 24/7 per WhatsApp oder Webchat für junge Menschen
  • Take It Down: Entfernt intime Bilder plattformweit 

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